Kucherenko, Visser und Dilla heißen die Sieger

Diese drei Namen werden in die Geschichte des 1. Buderus Kölner RheinSpringen eingehen. Unter schwierigen Wetterbedingungen uns mit sehr starker Konkurrenz holten sich diese drei Topathleten beim Weitsprung der Frauen, dem Weitsprung der Männer und beim Stabhochsprung die begehrten Pokale der Erstveranstaltung.

Olga Kucherenko zeigte beim Weitsprung der Frauen ihr Können. Mit einer Weite von 6,63m sicherte sich die Russin vor Beatrice Marschek (GER – 6,23m) und Ksenia Achkinadze (GER – 6,18m) den ersten Platz auf der mobilen Sprunganlage „The FlySwat“ im Kölner Rheinauhafen.

Auch die männlichen Teilnehmer rissen die Zuschauer mit ihren Sprüngen förmlich mit: Hier siegte Zarck Visser (RSA) mit 7,67m vor James Beckford (JAM), der 7,41m weit sprang. Auf dem dritten Platz landete der in Hamburg lebende Mario Kral (GER) mit einer Weite von 6,77m. Mitchell Watt hatte auf seine Teilnahme verzichtet.

Besonders fasziniert waren die zahlreichen Zuschauer dann auch vom Stabhochsprung der Männer. Denn auch wenn Björn Otto auf einen Start verzichtete, konnte man hier die Weltelite im Stabhochsprung zum Greifen nah erleben. Olympiasieger Steve Hooker sprang genauso unter der fantastischen Kulisse der Kranhäuser in Richtung Rhein wie Tim Lobinger (GER), Igor Pavlov (RUS), Michel Frauen (GER), Lazarao Borges (CUB), Konstandinos Filippidis (GRE) und der letztendliche Sieger Karsten Dilla (GER). Dilla konnte den „RhineCup“ mit einer Höhe von 5,40m für sich entscheiden. Beflügelt wurden er und das Kölner Publikum dabei zusätzlich von seiner Wettkampfmusik „Viva Colonia“.

Neben den Spitzenathleten stand ein Gewinner übrigens schon vor der Wettkampf der Profis fest: Das Klima. Im Rahmen des 1. Buderus Kölner RheinSpringen „ersprangen“ Prominente wie Shary Reeves (3,60m), Matthias Scherz (5,15m), Marc Kevin Goellner (4,03m), Tabea Heynig (2,90m), Ela Paul (3,00m) und Ania Niedieck (3,62m)auf der weltgrößten mobilen Weitsprung-Anlage über ihre Weiten adäquate CO2-Mengen, die in Form von CO2-Zertifikaten vom Veranstalter erstanden und somit zur Neutralisierung des RheinSpringen-CO2-Fußabdrucks beitragen werden. Dabei hatte jeder Prominente mehrere Durchgänge, wobei aber nur die jeweils beste Weite in die Wertung kam.

Und auch der Nachwuchs der Sportstadt Köln gehört zu den Gewinnern. Im Rahmen des 1. Buderus Kölner RheinSpringen wurde auch der SchulCup ausgetragen. So hatten die Nachwuchsspringer beim 1. Buderus Kölner RheinSpringen die einmalige Möglichkeit, ihren Stars ganz nahe zu kommen und „Seite an Seite“ mit ihnen an einem Wettkampf teilzunehmen. Eine Kombination, die sicherlich nicht nur für unvergessliche Augenblicke sorgte, sondern auch ein klares Signal zur Nachwuchsförderung in der Sportstadt Köln setzt. Den weitesten Sprung erzielte dabei Bene Ant (Jahrgang 1996) vom Montessori-Gymnasium Rochusstr. mit 5,70m. Die „weiteste Schülerin“ war Sophie Gesche (Jahrgang 1998) vom Abtei Gymnasium im Brauweiler mit einer Weite von 4,87m.

Zur Siegerehrung ließ sich dann doch noch ein Gast blicken, der sich den ganzen Tag rar gemacht hatte: Pünktlich zur Pokalübergabe erschien die Sonne am Kölner Himmel. Ein Zustand, der von den Zuschauern mit einem Lächeln quittiert wurde und den Veranstalter schon in die Planungsphase für das 2. Buderus Kölner RheinSpringen 2013 übergehen ließ : „Wir dürfen im nächsten Jahr nicht vergessen, Petrus auf die Gästeliste zu setzen.“