Mitchell Watt im Interview

In regelmäßigen Abständen stellen wir an dieser Stelle einige Teilnehmer des 1. Buderus Kölner RheinSpringen vor.

Mit Mitchell Watt ist nach Alyn Camara und Stabhochsprung-Olympiasieger Steve Hooker stellte sich wieder ein Weitspringer den Fragen der RheinSpringen-Redaktion.

RheinSpringen-Redaktion:
Hallo Herr Watt und willkommen in Köln. Für diejenigen, die Sie noch nicht kennen, stellen Sie sich doch bitte einmal kurz vor:

Steve Hooker:
Mein Name ist Mitchell Watt, ich bin 24 Jahre als und lebe in Brisbane, Australien.
Momentan studiere ich Jura & Ökonomie und ich spielte in während meiner Schulzeit erfolgreich Rugby.

Beim 1. Buderus Kölner RheinSpringen bin ich aber als Weitspringer dabei.

RheinSpringen-Redaktion:
Herr Watt, sind Sie mit dem bisherigen Verlauf der Saison zufrieden? Was ist gut gelaufen? Was hätte besser laufen können?

Mitchell Watt:
Bisher bin ich sehr zufrieden. Ich bin in meinem ersten Wettkampf des Jahres 8,21 Meter gesprungen und noch nie so gut in eine Saison eingestiegen.

Letzte Woche habe ich das Diamond League Meeting in New York gewonnen, allerdings hatte ich Probleme mit meinem Anlauf. Ich brauche noch ein paar mehr Wettkämpfe, um meine optimale Form zu erreichen.

RheinSpringen-Redaktion:
Sind Sie das erste Mal in Köln? Was gefällt Ihnen an der Stadt?

Mitchell Watt:
Ich habe bereits in 2009 und in 2011 den Sommer über in Köln gelebt und trainiert. Diesen Sommer wohne ich wieder hier (Köln-Braunsfeld).

Es ist eine sportbegeisterte Stadt mit einem großen Freizeitangebot und vielen Grünflächen. Die Menschen hier sind sehr freundlich und fast jeder spricht englisch. Köln ist wie eine zweite Heimat für mich.

RheinSpringen-Redaktion:
Sind Sie schon im Rheinauhafen gewesen? Wie war Ihr erster Eindruck?

Mitchell Watt:
Bisher habe ich nur die Kranhäuser von weitem gesehen, werde demnächst aber mal vorbeischauen. Ich habe gehört es ist eine sehr schöne Location.

RheinSpringen-Redaktion:
Welche Ziele haben Sie sich für das 1. Buderus Kölner RheinSpringen gesetzt?

Mitchell Watt:
Es ist erst mein dritter Wettkampf in dieser Saison und mein erster Wettkampf überhaupt der außerhalb eines Stadions stattfindet. Hoffentlich kann ich über 8 Meter springen und den Zuschauern eine gute Show liefern.

RheinSpringen-Redaktion:
Wer ist in Ihren Augen der Favorit in Ihrem Wettbewerb?

Mitchell Watt:
Das Feld ist gut besetzt, dennoch hoffe ich das ich gewinnen werde.

RheinSpringen-Redaktion:
Was haben Sie sich für Olympia vorgenommen?

Mitchell Watt:
Ich möchte bis London gesund bleiben und in Bestform dort ankommen. Falls mir das gelingt ist alles möglich!

RheinSpringen-Redaktion:
Wie schalten Sie vom Trubel des Leistungssport ab? Wie verbringen Sie Ihre Zeit am liebsten?

Mitchell Watt:
Es klingt vielleicht lustig, aber ich gucke am liebsten andere Sportarten im TV. Ich finde es entspannend und habe viele Freunde, die Profis in andere Sportarten sind, wie z.B. Rugby. Daher verfolge ich dies auch oft mit besonderem Interesse.
Auch fahre ich gerne einfach mit dem Fahrrad durch den Stadtwald in Köln.

,