RheinSpringen: Der (Leistungs)stand der Dinge

Noch 10 Tage – dann wird hier in Köln das 1. Buderus Kölner RheinSpringen ausgetragen. Unter den architektonisch herausragenden Kranhäusern im Kölner Rheinauhafen tritt die absolute Weltklasse in den Disziplinen Weitsprung und Stabhochsprung an.

Kurz vor Olympia sind die Athleten topfit – Experten rechnen mit sehr weiten und sehr hohen Sprüngen. Das Publikum kann sich auf einen spannenden Wettbewerb freuen.

Welch enormes Potenzial in Sportevents steckt, die abseits der Stadien, aber dafür in den Zentren der Großstädte über die Bühne gehen, zeigte sich Anfang des Monats in München. Mehrere tausend Zuschauer verfolgten das internationale Leichtathletik-Meeting Jump & Fly auf dem Odeonplatz mitten in der Münchener Innenstadt.

Die sportlichen Akzente setzten Malte Mohr aus Wattenscheid mit übersprungenen 5,72 Metern im Stabhochsprung, womit er die Olympianorm schaffte.

Im Weitsprungwettbewerb der Damen war die Russin Elena Sokolova vorne. Sie gewann mit einer Weite von 6,80 Metern. Bei den Männern konnte sich Mauro da Silva aus Brasilien gegenüber seinem Auftritt in Innsbruck nochmals steigern und siegte deutlich mit einer Weite von 8,11 Metern.

Sportler und Fans haben Olympia fest im Blick

Ähnlich gute, vielleicht sogar noch ein bisschen bessere Ergebnisse sind in der Domstadt zu erwarten, denn auch im Rheinauhafen kommt die mobile Sportanlage „The FlySwat“ zum Einsatz. Einige Teilnehmer haben in ihrer Disziplin bereits die Olympianorm geschafft, andere kämpfen noch um das Ticket für London.

Im Stabhochsprung liegt Björn Otto in der Weltjahresbestenliste auf Platz 2 mit übersprungenen 5,82 Metern. Das sind 10 Zentimeter mehr als die Olympianorm, die fast alle Teilnehmer zumindest schon einmal geschafft haben. Der aktuelle Olympiasieger Steven Hooker aus Australien reist mit einer persönlichen Bestleistung von 6,06 Metern an, Tim Lobinger, früher beim ASV Köln aktiv, kann den Heimvorteil vielleicht nutzen, um an seiner Bestmarke von 6 Metern zu kratzen.

Im Weitsprung der Herren treffen mit Alyn Camara und Mitchell Watts zwei Athleten aufeinander, die in der Weltjahresbestleistung nur ein Zentimeter trennt. Watt hat die Nase mit gesprungenen 8,21 Metern knapp vorn.

Olga Kucherenko will auch in Köln jubeln

Im Weitsprung der Damen duellieren sich in erster Linie Olga Kucherenko und Sosthene Moguenara, die in diesem Jahr die Plätze 2 und 3 der Bestenliste belegen. In München erwischte Moguenara keinen guten Tag und sprang mit 5,87 Metern knapp einen Meter unter ihrer persönlichen Bestleistung.

Dies soll sich am 24. Juni im Rheinauhafen ändern und sicherlich ist die besondere Location des RheinSpringens für ein paar zusätzliche Zentimeter gut.

Wenn Sie mehr über die teilnehmenden Athleten erfahren wollen, schauen Sie doch auch in den nächsten Tagen mal auf www.rheinspringen.com vorbei – in regelmäßigen Abständen stellen wir die Sportler im Interview vor.

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